Mittwoch, 23. Juni 2021
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Beiträge mit Tag ‘Brand’

Herbstübung 2020

Am gestrigen Zivilschutztag fand neben den Sirenenproben auch unsere alljährliche Herbstübung unter strengen CoVid-19 Präventionsmaßnahmen statt.

Das Übungsobjekt war dieses Jahr ein Einfamilienhaus am Wundersberg, einem eher abgelegenen Ortsteil von Krenglbach. Nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehr und der Erkundung wurde schnell damit begonnen die benötigten Zubringleitungen für die Wasserversorgung aufzubauen.
Aufgrund der größeren Höhenunterschiede mussten dabei insgesamt 4 Tragkraftspritzen verwendet werden um das Löschwasser zu fördern.
Die erste Leitung wurde vom Hochbehälter am Wundersberg 440m zur Einsatzstelle verlegt. Die zweite Zubringleitung von einem Rückhaltebecken mit ca. 540m Entfernung.
Insgesamt wurden 49 B-Schläuche mit einer Gesamtlänge von fast 1000 Meter benötigt.

Währenddessen begannen die Atemschutzträger die vermissten Personen in der Werkstatt – von der der Brand ausging – zu suchen und zu retten. Im Übungsszenario wurde dabei der Zugangsweg, eine Holzstiege, im Laufe des Einsatzes allerdings unbenutzbar und die Einsatzkräfte mussten einen alternativen Ausgang finden. Die Rettung der vier Verletztendarsteller erfolgte dann über Leitern an der Rückseite des Gebäudes.

Ein großer Dank ergeht an alle Nachbarfeuerwehren die an der Übung beteiligt waren, sowie an die Familie, die das Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Unterabschnittsübung der Feuerwehr Oberndorf/Melk (NÖ)

Brand B2 „Brand landwirtschaftliches Objekt“, so lautete die heutige Übungsannahme der Unterabschnittsübung der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf an der Melk (Bezirk Scheibbs, NÖ).
Unser Kamerad Georg Groiss, welcher als Mitglied der Feuerwehr Oberndorf an der Ausarbeitung dieser Übung maßgeblich beteiligt war, bat hierzu unser Pyrotechnik-Team um Unterstützung.

Nächtliche THL-Übung

Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen.

Eine „normale“ Übungsalarmierung stellte sich vergangenen Mittwoch für eine unserer Einsatzgruppen als herausfordernde Aufgabe dar.
Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges (LFB-A2) musste in der Erstphase der zwischenzeitlich entstandene KFZ-Brand unter Kontrolle gebracht und abgeloschen werden. Als sich die Rauchschwaden lichteten konnte erst das ganze Ausmaß der Unfalllage festgestellt werden.

Je ein eingeklemmter Lenker pro Fahrzeug und ein Radfahrer (Übungspuppe) welcher sich zwischen beiden Fahrzeugen befand mussten aus ihren misslichen Lagen befreit werden. Hierzu konnten einige der Tipps und Tricks vom Anfang Oktober stattgefundenen THL-Seminar bereits umgesetzt werden.

Brand eines landwirtschaftlichen Objektes

Heute gegen 7 Uhr früh wurden die Feuerwehren Krenglbach und Haiding mit dem Einsatzstichwort „Brand Wohnhaus“ zum Brand eines landwirtschaftlichen Objektes gerufen.
Der Gruppenkommandant des erstausrückenden Fahrzeuges lies anhand des bereits fortgeschrittenen Brandausmaßes sofort die Alarmstufe 2 alarmieren, sodass insgesamt 14 Feuerwehren mit über 100 Männer und Frauen im Einsatz standen bzw. teilweise immer noch stehen.

Den anfänglichen Schwierigkeiten hinsichtlich Löschwasserversorgung konnte durch zwei Zubringleitungen mit ca. 1,5 km Gesamtlänge und dementsprechendem Personal- und Materialaufwand getrotzt werden, auch ein Pool wurde als Löschwasservorrat hergenommen. Durch das rasche Eingreifen der anwesenden Feuerwehren konnte ein Brandübergriff auf abgesetzte Nebengebäude und Nachbarobjekte verhindert werden.

Das gut strukturierte, flächendeckende Feuerwehrsystem in Oberösterreich, im speziellen auch hier in Wels-Land, welches neben top motivierten, gut ausgebildeten Feuerwehrmitgliedern auch eine Vielzahl an technischen Gerätschaften mit sich bringt, das Zusammenspiel aller eingesetzten Kräfte und die ebenfalls schon einsatzerprobte Führungsunterstützungseinheit EFU Wels-Land konnten hier ihren Beitrag zum Einsatzerfolg zutun.

Fotos: laumat.at

seit 1888

Im Einsatz für Krenglbach

Als Teil der sogenannten Feuer- und Gefahrenpolizei erfüllen wir einen staatlichen Auftrag zur Vermeidung, Beseitigung oder Minimierung von Schäden im Falle von Bränden, Unfällen, technischen Gebrechen, Elementarereignissen und im Katastrophenfall für die Bevölkerung von Krenglbach.